Die Wohnung in Glonn leert sich langsam, immer mehr Kisten sind gepackt und ich verbringe die meiste Zeit damit, irgendwelche Dinge zu suchen, die ich dann doch noch unbedingt brauche und Möbel auseinander zu schrauben. Heute war die Maklerin da und so konnte ich ein paar Tage in dieser Woche nutzen, um hier mal Reine zu machen.
Ich merke, dass ich müde werde und freue mich auf mein Wochenende, mit einem Menschen, den ich in mein Herz geschlossen habe.
Gute Nacht.
Donnerstag, 16. September 2010
Mittwoch, 15. September 2010
Einfach nur ein Tag
19 Uhr. Spirituelle Belästigung ala Kirchenglocke dröhnt durch die Luft. Ein Tag zum Wegwerfen. 300 € seid 15 Tagen nicht da und ich habe eine Befürchtung verarscht zu werden. Nach 2 Bier beschleicht einen das Gefühl von: Ist mir doch egal, oder: Ich kenne einen guten Freund, der einen Freund hat, der ständig sagt: Ist mir doch egal.
Könnte lustig sein, ist nur völlig irrelevant, oder auch: Auch das ist mir egal.
nach langer Zeit habe ich mal Langeweile, meine Sachen sind noch nicht da. Wohne ich hier überhaupt? Ich kann nichts tun, weil die Zecke vom anderen Ufer immernoch da ist und keine Anstalten macht, mal etwas von seinem Zeug wegzuräumen, Akascha nicht in sein Zimmer kann und ich folglich keinen Platz habe. Einen Monat ist noch Zeit.
Wenigstens das dicke Tier fühlt sich wohl, ich habe es mal Katze genannt, schaut mich an, zwinkert und schnurrt. Neben mir liegt ein etwa 40 Jahre alter Teddy ohne Augen.
Was macht man, wenn man Langeweile hat? Zeitung von Akascha gefunden, Vogue, 6 €. Lauter Klamotten, ein Kleid für 1280 €. Wer bitte kauft sowas?
Sagte ich schon, dass Bier toll ist? *g*
Ich könnte die Wanderhure lesen, habe aber gerade keine Lust auf Tragödien.
Befürchte einen Knick in der Pupille, oder eine durchgebrannte Sicherung, da mir Lampe Nummer drei auf dem Boden nicht aufgefallen ist.
Es ist stürmisch, dennoch warm und ganz langsam überziehen immer bunter werdende Bäume die Landschaft. Glonn wird mir fehlen, mit seiner Einsamkeit, den Wäldern und weiten Feldern, der Blick auf die Berge an klaren Tagen. Manchmal stand ich oben auf einem Hügel und blickte in die Ferne. Was einst mein Zuhause war, löst sich nun langsam in Erinnerung auf. Bald kommt der letzte Schritt, das endgültige Loslassen und mir manchmal nicht wohl bei dem Gedanken.
Lohe
Könnte lustig sein, ist nur völlig irrelevant, oder auch: Auch das ist mir egal.
nach langer Zeit habe ich mal Langeweile, meine Sachen sind noch nicht da. Wohne ich hier überhaupt? Ich kann nichts tun, weil die Zecke vom anderen Ufer immernoch da ist und keine Anstalten macht, mal etwas von seinem Zeug wegzuräumen, Akascha nicht in sein Zimmer kann und ich folglich keinen Platz habe. Einen Monat ist noch Zeit.
Wenigstens das dicke Tier fühlt sich wohl, ich habe es mal Katze genannt, schaut mich an, zwinkert und schnurrt. Neben mir liegt ein etwa 40 Jahre alter Teddy ohne Augen.
Was macht man, wenn man Langeweile hat? Zeitung von Akascha gefunden, Vogue, 6 €. Lauter Klamotten, ein Kleid für 1280 €. Wer bitte kauft sowas?
Sagte ich schon, dass Bier toll ist? *g*
Ich könnte die Wanderhure lesen, habe aber gerade keine Lust auf Tragödien.
Befürchte einen Knick in der Pupille, oder eine durchgebrannte Sicherung, da mir Lampe Nummer drei auf dem Boden nicht aufgefallen ist.
Es ist stürmisch, dennoch warm und ganz langsam überziehen immer bunter werdende Bäume die Landschaft. Glonn wird mir fehlen, mit seiner Einsamkeit, den Wäldern und weiten Feldern, der Blick auf die Berge an klaren Tagen. Manchmal stand ich oben auf einem Hügel und blickte in die Ferne. Was einst mein Zuhause war, löst sich nun langsam in Erinnerung auf. Bald kommt der letzte Schritt, das endgültige Loslassen und mir manchmal nicht wohl bei dem Gedanken.
Lohe
Mittwoch, 1. September 2010
Wohnungsübergabe und Akascha`s Umzug
Die Wohnungsübergabe und Akascha`s Umzug und somit Einzug ist geschafft.
Ich wurde sogar feierlich über die Schwelle getragen *lacht*.
Unsere Hütte hat wohnliche 68 qm, mit Balkon und Garten und einem Zimmer für jeden von uns. Lustig ist, dass uns alle für ein lesbisches Paar halten. Wir lassen das mal so stehen ;).
Ein noch vorhander, männlicher Mitbewohner, der zur Zeit noch in Akascha`s Zimmer haust und sie in meinem und ich folglich noch nicht einziehen kann versuchen wir durch das liegen lassen von OB`s und allerlei Frauenzeug, sowie durch durch weibisches Gekicher zu vertreiben. Bisher erfolglos.
Da noch keine Möbel vorhanden sind, da sie sich auf einer anderen Insel befinden und der Kutter erst in einem Monat zum Transport vorbei gesegelt kommt, schlafen wir auf zwei Matratzen in meinem Zimmer.
Ein verwirrtes Tier gesellte sich zu uns, es könnte ein Minipanther sein, gurrt aber wie eine Taube und scheint auf den Namen Ziege zu hören. Meist läuft es planlos auf der Sucher nach Futter umher, oder kackt auf Akaschas Kleidung. (Gut, die Tür war zu, kann passieren).
Natürlich läuft nichts, wie geplant, hier sieht es aus, wie bei Hempels, der Maler hat seine Arbeitsmaterialien stehen lassen, der Mitbewohner vom anderen Ufer räumt seine Sachen nicht aus und so versuchen wir etwas Ordnung in unseren noch etwas chaotischen Alltag zu bringen.
Ich wurde sogar feierlich über die Schwelle getragen *lacht*.
Unsere Hütte hat wohnliche 68 qm, mit Balkon und Garten und einem Zimmer für jeden von uns. Lustig ist, dass uns alle für ein lesbisches Paar halten. Wir lassen das mal so stehen ;).
Ein noch vorhander, männlicher Mitbewohner, der zur Zeit noch in Akascha`s Zimmer haust und sie in meinem und ich folglich noch nicht einziehen kann versuchen wir durch das liegen lassen von OB`s und allerlei Frauenzeug, sowie durch durch weibisches Gekicher zu vertreiben. Bisher erfolglos.
Da noch keine Möbel vorhanden sind, da sie sich auf einer anderen Insel befinden und der Kutter erst in einem Monat zum Transport vorbei gesegelt kommt, schlafen wir auf zwei Matratzen in meinem Zimmer.
Ein verwirrtes Tier gesellte sich zu uns, es könnte ein Minipanther sein, gurrt aber wie eine Taube und scheint auf den Namen Ziege zu hören. Meist läuft es planlos auf der Sucher nach Futter umher, oder kackt auf Akaschas Kleidung. (Gut, die Tür war zu, kann passieren).
Natürlich läuft nichts, wie geplant, hier sieht es aus, wie bei Hempels, der Maler hat seine Arbeitsmaterialien stehen lassen, der Mitbewohner vom anderen Ufer räumt seine Sachen nicht aus und so versuchen wir etwas Ordnung in unseren noch etwas chaotischen Alltag zu bringen.
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